Ubuntu-Freigabe einrichten und mit Windows öffnen - Benutzername und Kennwort werden abgefragt

Eingetragen von FT am Feb 23, 2008 in Ubuntu |

Ubuntu-LogoMan kann in Ubuntu über

System –> Verwaltung –> Gemeinsame Ordner

Verzeichnis-Freigaben einrichten, die dann über SMB (Samba) für Windows-Rechner bzw. NFS (Network File System) erreichbar sind. Dazu werden beim ersten Aufruf innerhalb einer Standard-Ubuntu-Installation rund 5 Megabyte heruntergeladen.

Das Einrichten einer Freigabe ist sehr einfach und menügeführt:

Hinzufügen –> Pfad wählen –> Protokoll wählen (hier ist bereites SMB ausgewählt) –> Name der Freigabe (entspricht dem Ordnernamen) –> FERTIG

Der Inhalt der so erstellten Netzwerk-Freigaben ist von Haus aus nicht veränderbar, soll der Ordner für Netzwerkbenutzer also beschreibbar sein entfernt man den Haken bei “Nur lesend”.

Ein optischer Mangel ist, daß das Fenster etwas zu schmal ist um den eigentlichen Dropdown-Button zu erreichen was aber die Funktionalität nicht einschränkt bzw. durch einfaches vergrößern des Fensters geändert werden kann.

Der Zugriff auf die so erstellte Freigabe erfolgt nun via

\\rechnername (zeigt alle Freigaben an) beziehungsweise \\rechnername\freigabename

Natürlich steht der etwas umständliche “Mausweg” ebenfalls zur Verfügung:

Start –> Netzwerkumgebung –> Arbeitsgruppencomputer anzeigen –> Microsoft Windows Netzwerk –> Netzwerkname (Ubuntu-Rechner befinden sich standardmäßig in der Gruppe “Mshome”) –> Rechnername

Nun wird ein Passwort verlangt. Wider erwarten funktioniert das mit dem bei der Ubuntu-Installation angelegten Benutzer (bzw. dessen Daten) nicht da Samba eine eigene Benutzerverwaltung hat.

Lösung:

Entweder man legt auf dem Ubuntu-Rechner im Terminal (Anwendungen –> Zubehör –> Terminal) mit

sudo smbadduser BENUTZERNAME

einen neuen Samba-User an, vergibt ein Passwort und kann sich ab sofort mit diesen Daten anmelden (muß man unter Windows nur ein Mal machen!) oder gibt (ebenfalls im Terminal)

sudo smbpasswd BENUTZERNAME

ein, womit ein SMB-Passwort für den Benutzer geändert/hinzugefügt wird. Welche Variante man wählt ist eigentlich egal, der Unterschied besteht hauptsächlich darin, daß bei der zweiten Lösung bereits ein Ubuntu-User mit entsprechendem Namen angelegt sein muss.

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