Samstag, 09. Februar 2008

Eingetragen von FT am Feb 10, 2008 in Film, Snags, TV-Serie |

Weil ich angeblich nichts über meine Hobbys und das, wie ich den ganzen Tag verbringe erzähle: Ein Einblick in einen “spannenden” Samstag-Abend in Listenform mit ein paar Details:
Geplant war

  • etwas länger als sonst zu schlafen
  • einen gemütlichen Nachmittag mit Spaziergang und ein wenig photographieren zu verbringen
  • ein paar Serien-Teile/Filme ansehen
    • mittag/nachmittag (alphabetisch)
      • Abenteuer Auto
      • Family Guy
      • Gilmore Girls
      • Malcolm mittendrin
      • Scrubs
      • Simpsons
    • abends (nach Uhrzeit)
      • “Taking Lives - Für dein Leben würde er töten” (22:10, ORF1) bzw.
      • “Mario Barth - Männer sind primitiv aber glücklich! (Teil 1/2)” (22:15, RTL)
      • “Harley Davidson & The Marlboro Man” (22:30, ATV; kann den Sender allerdings nicht empfangen)
  • irgendwann im Laufe des späten Abends fortgehen.

Im Endeffekt habe ich (dank Schifahren/-springen im TV) den halben Tag im Bett verbracht und e-mails erledigt bzw. einsortiert. Nachmittags kam unangekündigt Itsy mit der zweiten Überraschung diese Woche vorbei. Als er wieder nach Hause fuhr war es schon fast dunkel - also wurde nichts aus dem photographieren; der Spaziergang (~ 1,5 km) fand immerhin statt. Danach chatten, ein wenig herum surfen, Blog-Einträge “überarbeiten”, nebenbei fernsehen und gleichzeitig telefonieren.

Es lief der erste Teil von “Mario Barth - Männer sind primitiv aber glücklich!” während ich mit Itsy telefoniert habe, danach “Sport ist Mord” (Fernbedienung nicht gefunden), “Frei Schnauze XXL” und anschließend

“Jean-Claude van Damme: Inferno”, Action-Thriller, USA 1999. Regie: John G. Avildsen,
Mit:

  • Jean-Claude van Damme als Eddie Lomax
  • Gabrielle Fitzpatrick als Rhonda Reyno
  • Danny Trejo als Jonny Sixtoes
  • Noriyuki Morita als Jubal Early
  • Larry Drake als Ramsey Hogan

Inhaltsbeschreibung:

Immer wieder liefern sich in dem kleine Wüstenort Inferno die gefürchtete Ryker Family und eine Gansterbande, die Ravers, brutale Gefechte. Ahnungslos will sich der ehemalige Fremdenlegionär dort das Leben nehmen.

Doch um die Stadt von den beiden rivalisierenden Gangs zu befreien, gibt er sein Vorhaben auf…

Zusatz: Der belgische Muskelprotz van Damme weiß in fast jedem seiner Filme mit freischwebendem Spagat zu beeindrucken.

(beides teletext)

Meinung:

Lief (laut Programm) von 00:55 bis ca. 02:30; den Anfang habe ich verpasst aber bei solch einem Handlungsstrang durchaus kein Problem, “Standardkost” eben - aber gerade das Richtige für “nebenbei”: da eine Schlägerei, dort eine Explosion, eine handvoll sonderbare Personen, kleine Romanze - Fertig.

Anschließend habe ich das erste Mal überhaupt

“Band of Brothers - Wir waren wie Brüder: Warum wir kämpfen (OT: Why We Fight)” (Folge 9)

Im April 1945 kommt die Easy Company nach Deutschland, wo sie zum ersten Mal mit der deutschen Bevölkerung konfrontiert wird. bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass der Feind nicht viel anders ist als sie selbst. Sie beginnen sogar, sich mit den Einheimischen zu “verbrüdern”.

Kurz nach Präsident Roosevelts Tod entdeckt eine Sicherheitspatrouille in einem Wald ein verlassenes Konzentrationslager…

(teletext)

(Notiz: Ortsname “Stürzelberg”)

sowie gleich anschließend

“Band of Brothers - Wir waren wie Brüder: Kriegsende (OT: Points)” (Folge 10)

Sommer 1945: Die Easy Company erreicht die bayrische Stadt Berchtesgarden, einst glamouröser Aufenthaltsort sämtlicher Größsen des 3. Reiches. Die Soldaten feiern die Kapitulation der Deutschen Truppe, dann ziehen sie weiter nach Österreich.

Hier erfahren sie, dass sie nach Okinawa verlegt werden sollen, um in den Krieg gegen die Japaner einzugreifen…

(teletext)

angesehen. Frazsier hat es mir schon ein paar Mal empfohlen aber irgendwie ging sich das bisher nicht aus, es anzusehen.

Das am Ende des zehnten (und somit letzten) Teils von einem Veteranen vorgebrachte Zitat aus William Shakespeares “Henry V.”, welches der Serie offensichtlich den Titel gab, fand ich in Anbetracht des Gesehenen richtiggehend “ergreifend”:

“From this day to the ending of the world,
we in it shall be remembered.
We lucky few,
we Band of Brothers.

For he who today sheds his blood with me,
shall be my brother.”
– Henry V. (William Shakespeare)

Wenn ich es nicht gewusst hätte, ich hätte das Ganze für einen sehr langen, sehr gut gemachten Kinofilm gehalten! Aber immerhin habe ich es wieder einmal geschafft, das Ende zu sehen und den Anfang verpasst zu haben (der Serie). Geht mir mit den meisten Filmen im TV nämlich so, die ich unbedingt sehen will - entweder Anfang verpasst oder zufällig das Ende gesehen.

Zu Band of Brothers gibt es von Guy79 eine längere, deutsche Beschreibung der einzelnen Folgen mit Erklärungen (ACHTUNG SPOILER!).

Gegen halb sechs ging es dann ins Bett, noch ein wenig Radio hören.

Antworten

This site is using OpenAvatar based on

Copyright © 2008 pixelcow Alle Rechte vorbehalten - All rights reserved. Theme by Laptop Geek.