Heute wieder mal um kurz nach sechs aufgewacht – diesmal aber gleich aufgeblieben. Kurz nach viertel acht hat auch Sprache (der mit den [mittlerweile] zwei Hondas – CRX targa del sol und Civic CTDi Sport) angerufen und mich gebeten, daß ich ihm helfe, ein Auto zu überstellen.
Zu DEM Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, daß die ganze Geschichte bis fast 21:30 dauern würde. Die Rede war von “bis mittag einmal”.
Naja, war zwar eine langwierige Geschichte (hier nachzulesen) mit “Spät-Frühstück” gegen 20 Uhr in der Klagenfurter CineCity (heisst die so?) mit Pizza Salami.
Die ist übrigens ganz-und-garnicht “mein Ding” gewesen: viel zu viel und vor allem geschmackloser Käse und zähe, viel zu dicke (und an sich nur fettig-schmeckende) Salami-Scheiben. Der gute, alte McIlhenny-Tabasco hat der Sache dann (gerade noch) ein wenig Geschmack gegeben. Die sichtlich überforderte Kellnerin konnte ihr Augendrehen nach meiner Frage allerdings nur sehr schwer verbergen *grins*.
Das – und die Tatsache, daß sie auch noch mehrmals auf unseren Tisch “vergessen” hat bzw. zeitweise nichteinmal auffindbar war hat sie in der Trinkgeld-Skala nicht unbedingt nach oben gebracht: fünf Leute zu jeweils GENAU 0 (Null) Cent (bei Getränken, Essen und Nachspeise!).
Gegen Mittag wurde ich von der Polizei aufgehalten weil beim Auto ein Nebelscheinwerfer nach unten hing. Das blöde Teil war sogar noch zusätzlich angeklebt(!) – als der Polizist das sah hat er mich gefragt, was das soll weil da angeblich PU-Schaum als Befestigungsmaterial gewählt wurde. Daß das Pattex-Heisskleber war (hält an sich bombenfest – nur offensichtlich bei starken Temparaturunterschieden nicht mehr so richtig) änderte nichts an seinem Standpunkt.
Nachdem ich aber alles mithatte (Führerschein, Pannen-Zeugs, Zulassungsschein usw.) machte ich mir zuerst keine Sorgen – dann stellte sich heraus, daß der Händler, dem die Überstellungskennzeichen gehören, vergessen hatte, die Fahrt einzutragen – und im Endeffekt ich als Fahrer des Fahrzeugs dafür belangt werden kann.
Wenn ich hintennach daran denke, wieviele Probefahrt- bzw. Überstellungsfahrt-Kennzeichen ich schon “benutzt” habe (und wie oft!) wird mir ja fast schlecht dabei – auf DAS habe ich nämlich noch kein Einziges geachtet (muß zugeben, daß ich das nicht mal wusste!). Punkto Autopflege zum Beispiel – am Tag mehrere Fahrzeuge durch die Gegend gekarrt, wochenlang…
Naja, ist auch schon einige Jährchen her =:^)
Nachmittags hat mich dann noch jemand von der Polizeidienststelle (heisst das jetzt tatsächlich Polizei-Inspektion?! – erinnert mich an eine uralte TV-Serie!), die ein paar Ortschaften weiter ist, angerufen, daß ich endlich (hä?) zu einer Protokoll-Aussage vorbeikommen soll. Der erste Anruf liegt schon einige Zeit zurück nur hatte ich weder damals noch heute die Möglichkeit, dorthin zu kommen (Stichwort Tagesmarsch) – und mir wurde gesagt, daß das mit dem Anruf “soweit eh’ erledigt ist” bzw. die sich “bei weiteren Fragen dann einfach telefonisch melden”.
Mir wurde wieder einmal nicht gesagt, worum es geht!
Das wenige, was ich derzeit weiß ist, daß mittlerweile bereits die Staatsanwaltschaft das Verfahren bearbeitet (hat) und ich (endlich!) als “Verdächtiger in einer Strafsache” geführt werde – und es irgendetwas mit einem Firmen-Telefon zu tun hat.
Die umständliche Ausdrucksweise des (übrigens sehr freundlichen!) Herrn am Telefon (er hat meine Nummer vom Ex-Chef des Büros, für das ich derzeit arbeite), als er mir das mit dem “Verdächtigen in einer Strafsache” und irgendeinem Datenschutz-Blah-Blah erklärt hat, hat mich zu einem kurzen auflachen bewogen…
Galgenhumor?
Keine Ahnung, peinlich wars allemal weil ich beim besten Willen nicht weiß, worum es geht – aber er hat das (gottseidank) entweder nicht mitbekommen oder ignoriert. Ich seh’ bloss nicht ein, warum ich diese Aussage DORT machen muss und nicht bei der örtlichen Dienststelle (die keine drei Minuten von hier weg ist) – und dann noch dazu Geld ausgeben soll und mir nicht mal gesagt wird, worum es geht oder was ich tun kann um das schnell aufzuklären!
Aber da ich weder ein Firmen-Mobiltelefon besitze noch oft vom Büro aus telephoniere (wozu auch? Bin dort der “Computermensche”…) bin ich doch irgendwie gespannt, was da los ist.
Ach ja, auf die Frage, wie lange diese Sache dauert bekam ich folgendes zurück:
Wenn ich “das Richtige” sage dauert es nur ein paar Minuten – sonst MINDESTENS eine Stunde.
Das provoziert ja einige Fragen:
- Woher weiß ich denn bitte, was “richtig” in dem Fall sein soll?
- Woher weiß der, der das aufnimmt, was “das Richtige” ist?
- Wie soll ich da wo beitragen, wenn ich weder Datum noch Sachverhalt kenne?
Naja, bis dann & wann – morgen gibt es vermutlich schon mehr Info dazu (falls das überhaupt irgendwen da draussen interessiert…)
MICH interressiert es auf jeden Fall. Abe rich glaub, dass weißt eh.
Ich hoffe, Du hast nicht allzu große Schwierigkeiten.
Left by Stefan on March 24th, 2006