Soeben erreicht mich die Nachricht, daß die Hamburger Schauspielerin Evelyn Hamann (65) in der Nacht zum Montag im Kreis ihrer Angehörigen nach kurzer, schwerer Krankheit starb. Sie wurde am 6. August 1942 in Hamburg geboren und starb heute (29. Oktober 2007) ebendort.
“Alles in Butter”
Im Mittelalter als “Polsterung” für den Glastransport verwendet. Das Glas wurde einfach in Fässern in Butter eingegossen. Somit war sogar ein Sturz des Fasses vom Wagen kein Problem.
“Ein Brett vor dem Kopf haben”
Stammt aus der Landwirtschaft. Störrische Ochsen galten als dumm und einfältig. Damit sie Gerätschaften besser ziehen konnten und sich nicht erschreckten oder abgelenkt wurden, spannten man den ihnen sogenannte “Ochsenschübe” vor. Stellt man sich also wie ein Ochse an, hat man: Ein Brett vor dem Kopf.
“Haare auf den Zähnen haben”
Unbehaarte Männer gelten oft als unmännlich. Sprichwörtlich die einzige Körperstelle wo man keine Haare hat: die Zähne.
“Mein Name ist Hase”
Victor von Hase hatte Ärger mit der Polizei weil er einem Kommillitonen zur Flucht verholfen hat aber er flog auf. Vor Gericht sagte er wortwörtlich: „Mein Name ist Hase; ich verneine die Generalfragen; ich weiß von nichts.“ (siehe wikipedia)
“Es geht um die Wurst”
Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter, von einem Volksfest-Spiel, dem sogenannten “Wurstschnappen”: als Gewinn gab es eine Wurst, für arme Leute ein großer Gewinn.
“Ins Fettnäpfchen treten”
Das Fettnäpfchen mit Schuhputzzeug stand früher normalerweise in der Nähe des Ofens, man konnte also leicht hineintreten, in weiterer Folge den Inhalt am Boden verteilen. Worüber die Hausherrinnen wohl selten glücklich waren.
“Es brennt auf den Nägeln”
In Klöstern usw. des Mittelalters gab es keine anderen Lichtquellen als die - mit Wachs-Tropfen - auf dem Daumen befestigten Kerzen um die Messe mitlesen zu können. Erst am Ende der Messe durfte man die Kerze auslöschen, es war ja auch (sozusagen brand-) gefährlich, da man ja nicht einschlafen durfte usw. Wenn die Messe kurz vor abbrennen der Kerze zu Ende war, brannten also vielen oft die Nägel.
“Die Arschkarte ziehen”
Stammt aus den 1970ern, wo es noch viele s/w-Fernseher gab. Man konnte also nicht genau sehen, welche Karte der Schiedsrichter gerade gezogen hat. Damit der Zuschauer es erkennen konnte, zogen Schiedsrichter die rote Karte also aus der Gesäßtasche.